Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der
CAILE GbR, Goethestraße 20, 71154 Nufringen, Deutschland
– nachfolgend „Anbieter“ –
und ihren Kunden über die Erbringung digitaler Dienstleistungen und die Bereitstellung digitaler Inhalte.

(2) Das Angebot richtet sich sowohl an Verbraucher (§ 13 BGB) als auch an Unternehmer (§ 14 BGB).

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Vertragsgegenstand sind digitale Dienstleistungen im Bereich der strategischen und kreativen Beratung sowie der Erstellung digitaler Inhalte (insbesondere KI-generierte Bilder und Videos).

(2) Die Inhalte werden ausschließlich digital bereitgestellt (z. B. Download oder Übermittlung eines Zugangslinks). Physische Produkte werden nicht geliefert.

(3) Der Leistungsumfang ergibt sich:

  • bei Paketen aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website,

  • bei Individualaufträgen aus dem individuell vereinbarten Angebot.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

(2) Pakete:
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde den Bestellprozess abschließt und die Bestellung durch den Anbieter angenommen wird.

(3) Individualaufträge:
Der Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande, insbesondere durch Annahme eines individuellen Angebots per E-Mail oder vergleichbarem Kommunikationsweg.

(4) Die Abwicklung der Kommunikation erfolgt in der Regel per E-Mail. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Alle angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

(2) Die Zahlung ist sofort bei Vertragsschluss fällig.

(3) Die Bereitstellung der digitalen Inhalte erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.

§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Bei Verträgen über digitale Inhalte erlischt das Widerrufsrecht, wenn:

  • der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat,

  • der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird,

  • der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.

§ 6 Leistungserbringung, Revisionen und Abnahme

(1) Pakete:
Die Leistungen werden entsprechend der Beschreibung erbracht. Revisionen oder nachträgliche Änderungen sind ausgeschlossen.

(2) Individualaufträge:
Der vereinbarte Leistungsumfang (z. B. Anzahl der Bilder/Videos) ist verbindlich.
Ein Anspruch auf Neulieferung oder Austausch wegen Nichtgefallens besteht nicht.

(3) Eine Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 10 Kalendertagen nach Bereitstellung der Inhalte schriftlich Einwände erhebt.

§ 7 Nutzungsrechte

(1) Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein exklusives, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrechtzur kommerziellen Verwendung der bereitgestellten Inhalte.

(2) Der Anbieter behält sich das Recht vor, die erstellten Inhalte zu Referenz- und Portfoliozwecken (z. B. Website, Social Media) zu verwenden, sofern keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen.

(3) Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte ist nur im Rahmen der vereinbarten Nutzung zulässig.

§ 8 Besonderheiten bei KI-generierten Inhalten

(1) Die Inhalte werden unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Inhalte weltweit einzigartig sind oder nicht in ähnlicher Form durch Dritte erzeugt werden.

(2) Der Anbieter übernimmt keine Haftung dafür, dass die Inhalte frei von Rechten Dritter sind, soweit dies technisch oder rechtlich nicht vollständig überprüfbar ist.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Eine Haftung für:

  • Werbeerfolg,

  • Reichweite,

  • wirtschaftliche Zielerreichung,

  • Plattform-Sperren oder Kontoeinschränkungen
    ist ausgeschlossen.

(3) Nach Übergabe der Inhalte trägt der Kunde die alleinige Verantwortung für deren Nutzung und etwaige rechtliche Konsequenzen.

§ 10 Rechtswahl

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(2) Gerichtsstand für Unternehmer ist der Sitz des Anbieters.